Fundraising auf sächsisch

Der 10. Sächsissche Fundraisingtag bot nicht nur ein Jubiläum, sondern wurde auch zur erfolgreichsten Tagung dieser Art in Dresden. Mehr als 170 Teilnehmer diskutierten an der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) in Dresden ihre Erfahrungen im Fundraising und erlebten ein umfangreiches Programm.

Sofort umsetzbaren Rat gab es zum Beispiel von Almuth Wenta. Die Leiterin der individuellen Spendenbetreuung des BUND empfahl, realistisch einzuschätzen, wie intensiv Großspender betreut werden können. „Überlegen Sie, ob Sie es schaffen, 30 Leute persönlich anzurufen“, sagte die Referentin. „Für jedes Gespräch sollten Sie eine Stunde einplanen, egal wie lang es dauert.“ Ebenso riet Wenta bei der Sammlung von vertraulichen Spenderdaten zur Vorsicht. Sie nehme nur jene Informationen in die Datenbank auf, die den Förderern guten Gewissens gezeigt werden können.

Der in der Tagung stattfindende Kirchenfundraisingtag, veranstaltet von der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens war ebenfalls ein Erfolg. Über 40 Gemeinden und kirchennahe Einrichtungen nahmen teil und informierten sich über Trends und Praxistips zur Gemeindefinanzierung.

Der 11. Sächsische Fundraisingtag findet am 25. September 2014 ebenfalls wieder in der HTW Dresden statt. Bereits jetzt können sich Interessenten anmelden, um rechtzeitig über das Programm informiert zu werden.

Zurück